Bessere Noten für Pflegeheime

veröffentlicht am 29. Juli 2013 in Aktuell, Allgemein von

In der Vergangenheit wurde in den Medien schon einiges über die Benotungen von Pflegeheimen geschrieben. Die Noten waren meist alles andere als gut. In vielen Bereichen gibt es Missstände, die durch die Überprüfungen der Pflegeheime transparent zu Tage kommen. Meist wurde aber dann auch darauf verwiesen, dass die Beurteilung unzuverlässig ist, und genau diese soll nun verändert werden.

Die Bewertung der Qualität von Pflegeheimen soll transparenter werden. Darauf haben sich die Träger von Pflegeheimen und die Krankenkassen geeinigt. „Das System der Pflegenoten wird besser, soweit das mit dem derzeitigen Verfahren möglich ist“, so der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste, kurz BPA, Bernd Meurer.

Geplant ist nun, dass künftig je Pflegeheim stichprobenartig die Pflegeleistung von neun Bewohnern bewertet wird. Die Prüfer sollen auch intensiv mit dem Pflegepersonal in Diskussion treten; deutlich intensiver, wie das bis dato der Fall ist. Darüber hinaus soll für Verbraucher die Möglichkeit verbessert werden, die Benotung der Pflegeheime nachzuvollziehen. Denn eine Qualität des Pflegeheimes ist neben der Kosten hierfür auch eine entscheidende Bewertungsgrundlage. Transparenz ist daher sehr wichtig. Nach Angaben der BPA könne die Bewertung der Pflegeheime, die bereits jetzt schon nach den Schulnoten von „eins“ bis „sechs“ aufgebaut sind, zukünftig etwas stärker differieren.

Die Anpassung der Bewertungsgrundlagen wurde in einem Schiedsverfahren entschieden, das auf Antrag der Krankenkassen angestrengt wurde.


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