Gesetzliche Pflegeversicherung: mehr Geld für Demenzkranke

veröffentlicht am 28. Januar 2012 in Aktuell, Allgemein von

Die Demenz entwickelt sich zu einem immer größeren Problem. Die Koalition hatte für diesen Bereich umfassende Reformen versprochen und wird nun konkret. Minister Daniel Bahr (FDP) legt nun Zahlen auf den Tisch und beschließt höhere Pflegeleistungen. Der Beitrag zur gesetzliche Pflegeversicherung wird aber auch steigen. Die Verbände und die Opposition sind enttäuscht.

gesetzliche Pflegeversicherung – es gibt mehr Geld für Demenzkranke

gesetzliche Pflegeversicherung – pflegebedürftige MenschenDie Koalition hat eine Reform der gesetzliche Pflegeversicherung beschlossen. Rund eine halbe Million an Demenz erkrankte sollen durch die Pflegereform der schwarz-gelben Regierung ab Anfang 2013 mehr Geld bekommen. Die Reform sieht vor, dass in den verschiedenen Pflegestufen eine höhere Leistung zwischen 70 und 215 EUR im Monat mehr geleistet wird. Der Minister Daniel Bahr (FDP) kommentiert die Pflegereform mit „Das ist ein Fortschritt und eine deutliche Verbesserung für Demenzkranke und ihre Angehörige“. Erwartungsgemäß beurteilen die Sozialverbände und die Opposition die Reform als völlig unzureichend.
Demenzerkrankung – ein steigendes Problem der Zukunft

Aktuell erhalten viele der rund 1,2 Millionen Altersverwirten (Demenzerkrankte) keine, oder eine zu geringe Hilfe. Nach Einschätzung von Experten wird sich die Zahl der Demenzerkrankten binnen der nächsten 50 Jahre rund verdoppeln. Ein frühzeitiges Planen ist daher zwingend erforderlich, um
Die Pflegereform der gesetzlichen Pflegeversicherung in kürze

Im Zentrum der Pflegereform steht sowohl ein höheres Pflegegeld, als auch höhere Pflegesachleistungen für Demenzkranke. Das Gesamtpaket beläuft sich auf ein Volumen von rund 655 Millionen Euro. Darüber hinaus sieht die Pflegereform eine Wahlleistung vor, in der Pflegebedürftige anstatt (Geld-)Leistungen auch Zeitkontingente bei Pflegediensten abrufen können. Diese Wahlmöglichkeit wird mit einem Volumen von rund 200 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Um die Mehrkosten der Pflegereform zu decken wird ab dem 1.1.2013 der Beitrag zur gesetzliche Pflegeversicherung von aktuell 1,95% auf 2,05% steigen.  Wie Minister Bahr berichtet, sollen dann 2015 neue Entscheidungen über mögliche Beitragsanpassungen anstehen.

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Ich habe mir zur Erstellung dieses Beitrages zur gesetzliche Pflegeversicherung viel Mühe gegeben. Aus diesem Grund würde ich mich sehr über einen Ko


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