Private Pflegeversicherung – warum der Vergleich so wichtig ist

veröffentlicht am 24. Juni 2013 in Aktuell, Allgemein von

Seit diesem Jahr fördert der Staat eine private Pflegeversicherung mit 5 Euro monatlich. Daher wird die private Pflegeversicherung für immer mehr Menschen interessant. Doch Sie sollten nicht die erstbeste Versicherung abschließen, nur um die staatlichen Zuschüsse zu nutzen. Ein Vergleich der Konditionen ist nach wie vor sehr wichtig, damit Sie sich auch auf Ihre Pflegeversicherung verlassen können, wenn Sie sie in Anspruch nehmen müssen.

Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang zu wissen, dass es nur bestimmte Policen gibt, die staatlich gefördert werden. Welche dies sind, muss der Versicherer detailliert erläutern. Testurteilen der Zeitschrift Finanztest zufolge sind es jedoch häufig die Versicherungen, die nicht förderungsfähig sind, die die besten Leistungen bieten. Es lohnt sich also bei einem Vergleich genauer hinzuschauen.

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Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung

Grundsätzlich orientiert sich die Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung an der Pflegestufe. Derzeit gibt es die Pflegestufen 0,1, 2 und 3. Die Kosten für die gesetzliche Pflegeversicherung, die im Übrigen eine Pflichtversicherung ist, richten sich nach Beitragsbemessungsgrenzen, deren maximale Höhe bei 80,72 Euro im Monat liegen. Geld aus der gesetzlichen Pflegeversicherung gibt es aber immer nur dann, wenn der Betroffene einer der genannten Pflegestufen zugeordnet wird. Die gesetzlichen Leistungen bieten aber lediglich eine Mindestabsicherung für die Leistungen in einem Pflegeheim. Somit ergeben sich in den meisten Fällen enorme finanzielle Lücken, die sich nur durch die private Pflegeversicherung geschlossen werden können.

Attraktive Tarife in der privaten Pflegeversicherung laut Stiftung Warentest

Das Finanzmagazin der Stiftung Warentest hat erst kürzlich die privaten Pflegeversicherungen genauer beleuchtet und dabei festgestellt, dass in vielen Fällen die ungeförderten Policen wesentlich bessere Leistungen vorsehen, als die förderungsfähigen. Bei den ungeförderten bekommen die Versicherungsnehmer also nicht die fünf Euro im Monat, besitzen dafür aber bessere Versicherungsbedingungen. Besonders hervorgehoben wurden von dem Magazin die Versicherungen der HanseMerkur, die mit der Gesamtnote „sehr gut“ abschlossen. Gute Ergebnisse lieferten aber auch die DFV und die Mecklenburgische. Dennoch sollten Sie bei einem Vergleich der Versicherungen sämtliche Police, die der Markt derzeit bietet, berücksichtigen. Schlussendlich ist es immer der Einzelfall der darüber entscheidet, welche Konditionen die besseren sind.
Mehr Informationen zur Pflegeversicherung:

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